Globale Politik

Entwicklungen und Frieden in der Weltgesellschaft

- Festschrift für Franz Nuscheler -

 

Thomas Fues, Jochen Hippler (Hg.)

Sonderband der Stiftung Entwicklung und Frieden
Bonn 2003; 400 Seiten; 19,80 €; Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 3-80120-339-5

Professor Dr. Franz Nuscheler ist einer der führenden deutschen Experten der Entwicklungs- und Friedenspolitik. In den vergangenen Jahren hat er sich unter dem Stichwort »Global Governance« zunehmend auf Möglichkeiten der kooperativen und partizipativen Gestaltung einer globalisierten Welt konzentriert. Mit der vorliegenden Festschrift wird er von Wegbegleitern und Kollegen mit persönlichen und wissenschaftlichen Beiträgen für sein Werk und sein Engagement geehrt. Die Autoren setzen sich kritisch mit aktuellen weltpolitischen Entwicklungen und ihren Konsequenzen für die Realisierung von Global Governance, für nachhaltige Entwicklung, für friedliche Konfliktlösungen und für interkulturelle Dialoge auseinander.

Zur Emeritierung von Franz Nuscheler, Direktor des Instituts für Entwicklung und Frieden an der Universität Duisburg-Essen, haben sich Weggefährten, Freunde und Kollegen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft in dieser Festschrift als Autoren zusammengefunden. Für sie alle ist Franz Nuscheler wegen seiner wissenschaftlichen Leistung, durch sein leidenschaftliches Engagement und als beliebter akademischer Lehrer eine besondere und unverwechselbare Persönlichkeit. Diese persönliche Wertschätzung spiegelt sich vor allem im ersten Teil der Festschrift – in den »Gedanken zu Person und Werk Franz Nuschelers« – wider.

Die Beiträge des zweiten, dritten und vierten Teils bilden einen Querschnitt durch das beeindruckende Themenspektrum, mit dem sich Franz Nuscheler während seiner wissenschaftlichen Laufbahn befasst hat: von Global Governance über Entwicklung und Frieden bis zu Menschenrechten und dem Dialog der Kulturen. Dabei greifen die Autoren zukunftsgerichtete aktuelle Debatten aus Wissenschaft und Politik auf und versuchen – auch in Auseinandersetzung mit Nuschelers Arbeiten – zu neuen politikwissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen.

Mit einem Vorwort von Bundespräsident Johannes Rau
und einem Grußwort von Außenministerin Benita Ferrero-Waldner.

AKTUELLES

sef: insights 8|2018

Lokale Regierungen als Vertreter lokaler Gemeinschaften

INTERVIEW MIT ANÉL DU PLESSIS

In einem Interview mit der sef: anlässlich des International sef: Expert Workshop 2018 spricht Prof. Dr. Anél du Plessis über die sich verändernde Rolle lokaler Regierungen in der globalen Politikgestaltung. Wie sind Städte von völkerrechtlichen Vereinbarungen betroffen? Wie nehmen sie ihre Rolle als Vertreter der lokalen Gemeinschaften wahr? Und wie behindern nationale Verfassungen ihre Potenziale?  Lesen Sie das Interview als sef: insight.

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sef: Bonn Symposium 2018

Lokale nachhaltige Entwicklung neu denken

ANKÜNDIGUNG

Die „Transformation unserer Welt“ hin zu einer nachhaltigen Entwicklung, zu der sich die UN-Mitgliedstaaten mit der Agenda 2030 verpflichtet haben, erfordert mehr als Einzelprojekte. Wie kann ein grundlegender gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Wandel angestoßen werden? Welchen Beitrag können Städte und Kommunen dazu leisten und wie können sie Einfluss auch auf die nationale und internationale Ebene nehmen? Zu diesen Fragen liefert das Bonn Symposium 2018 Impulse und Ideen.

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Von der Agenda 2030 zum  Politikwandel

BERICHT ERSCHIENEN

Die Agenda 2030 steht für breitenwirksame Entwicklung und eine Transformation aller Gesellschaften hin zu einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise. Wie kann es den Bundesländern gelingen, für die Gesamtheit der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ressortübergreifende Zielvorstellungen zu entwickeln? Bedarf es neuer Strukturen zu deren Umsetzung? Und wie können die Bürgerinnen und Bürger für das Thema und einen aktiven Beitrag gewonnen werden? Mit diesen Fragen befassten sich am 18./19. September 2018 in Wiesbaden Expertinnen und Experten aus acht Länderadministrationen sowie aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Lesen Sie hier die Ergebnisse.

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Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

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