sef: Studie

Regionale Migrationspolitik auf dem afrikanischen Kontinent. Aktuelle Situation und Zukunftsperspektiven

Vorgelegt von:
Professor Lorenzo Fioramonti/Dr. Chris Nshimbi

Redaktion:
Rebekka Hannes

Übersetzung:
Angela Großmann

Bonn 2016; 52 Seiten

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Migration ist innerhalb der afrikanischen Regionen schon immer Teil des Alltags gewesen. Die Herausforderungen, vor denen einzelne afrikanische Länder und Regionen stehen, sind jedoch unterschiedlich und komplex. Folglich kommt dem Migrationsmanagement eine besondere Bedeutung zu, um die positiven Effekte von Migration zu nutzen und gleichzeitig negative soziale Auswirkungen zu vermeiden.

Die sef: Studie unter dem Titel „Regionale Migrationspolitik auf dem afrikanischen Kontinent. Aktuelle Situation und Zukunftsperspektiven“ gibt einen Überblick über die Migrationsgesetzgebung sowie Politik und Praxis in West- und Ostafrika und im südlichen Afrika. Darüber hinaus zeigt sie mögliche Zukunftsszenarien für regionale Migration in Afrika auf und gibt politische Empfehlungen für externe Akteure.

Die Studie knüpft als Sonderpublikation der sef: an die Diskussionen der diesjährigen Potsdamer Frühjahrsgespräche zum Thema „Wege zu einer koordinierten afrikanischen Migrationspolitik: Die Rolle afrikanischer Regionalorganisationen“ an. Vorgelegt wird die Studie vom UNESCO-UNU Chair in Regional Integration, Migration and Free Movement of People an der Universität Pretoria. 

AKTUELLES

sef: insights 8|2018

Lokale Regierungen als Vertreter lokaler Gemeinschaften

INTERVIEW MIT ANÉL DU PLESSIS

In einem Interview mit der sef: anlässlich des International sef: Expert Workshop 2018 spricht Prof. Dr. Anél du Plessis über die sich verändernde Rolle lokaler Regierungen in der globalen Politikgestaltung. Wie sind Städte von völkerrechtlichen Vereinbarungen betroffen? Wie nehmen sie ihre Rolle als Vertreter der lokalen Gemeinschaften wahr? Und wie behindern nationale Verfassungen ihre Potenziale?  Lesen Sie das Interview als sef: insight.

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sef: Bonn Symposium 2018

Lokale nachhaltige Entwicklung neu denken

ANKÜNDIGUNG

Die „Transformation unserer Welt“ hin zu einer nachhaltigen Entwicklung, zu der sich die UN-Mitgliedstaaten mit der Agenda 2030 verpflichtet haben, erfordert mehr als Einzelprojekte. Wie kann ein grundlegender gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Wandel angestoßen werden? Welchen Beitrag können Städte und Kommunen dazu leisten und wie können sie Einfluss auch auf die nationale und internationale Ebene nehmen? Zu diesen Fragen liefert das Bonn Symposium 2018 Impulse und Ideen.

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Von der Agenda 2030 zum  Politikwandel

BERICHT ERSCHIENEN

Die Agenda 2030 steht für breitenwirksame Entwicklung und eine Transformation aller Gesellschaften hin zu einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise. Wie kann es den Bundesländern gelingen, für die Gesamtheit der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ressortübergreifende Zielvorstellungen zu entwickeln? Bedarf es neuer Strukturen zu deren Umsetzung? Und wie können die Bürgerinnen und Bürger für das Thema und einen aktiven Beitrag gewonnen werden? Mit diesen Fragen befassten sich am 18./19. September 2018 in Wiesbaden Expertinnen und Experten aus acht Länderadministrationen sowie aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Lesen Sie hier die Ergebnisse.

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Die globale Flüchtlingskrise:
Wie eine gerechte Antwort aussehen könnte

NEUE AUSGABE ERSCHIENEN

Mit dem Bestreben, Flüchtlinge von ihren Territorien fern zu halten, entziehen sich die westlichen Nationen ihrer historischen und politischen Verantwortung, so die Analyse des renommierten indischen Migrationsforschers B.S. Chimni in den GLOBALE TRENDS. ANALYSEN 03|2018. Chimni fordert deshalb eine gerechte Antwort der internationalen Gemeinschaft auf die globale Flüchtlingskrise. Diese könne nur in einer mehrdimensionalen Strategie bestehen, die im Dialog aller relevanten Akteure erarbeitet werden müsse.

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